Der Blog rund ums Geld

Baufinanzierung

geld | 07 Dezember, 2011 13:26

Endlich ein Eigenheim besitzen: Das ist der Traum vieler Deutscher! Doch zunächst muss man genau nachrechnen, bevor man einziehen kann. Wie soll der Kauf der Wunschimmobilie finanziert werden? Vom Neubaukredit bis zum Anschlusskredit für eine bestehende Finanzierung, die Möglichkeiten sind unendlich. Bausparkassen bieten ihre Kredite zu einem Effektivzins unter 4,5 Prozent an - garantiert für die gesamte Laufzeit von 20 Jahren und länger. Immobilienfinanzierungen zeichnen sich in der Regel durch lange Laufzeiten aus. Die Zinsen werden oft nicht für die gesamte Laufzeit, sondern für 10 bis 15 Jahre festgeschrieben. Der Immobilienerwerb ist ein langfristiges Projekt - die Finanzierung genau zu kalkulieren zahlt sich immer aus.

36.000 Euro Zinsunterschied

Die Kredite der Bausparkassen galten lange als kompliziert und teuer. Sie bestehen aus einer Kombination von zwei Verträgen: einem tilgungsfreien Darlehen und einem Bausparvertrag, der das Darlehen nach einer mehrjährigen Sparzeit ablöst. Bei den Zinsen ist sie inzwischen spitze. Kompliziert ist die Bausparvariante noch immer. So verlangten Banken für einen 150.000-Euro-Kredit mit 20 Jahren Zinsbindung und 2,5 Prozent Tilgung Effektivzinsen zwischen 4,3 und 5,6 Prozent. Der Unterschied summiert sich bis zum Ende der Zinsbindung auf über 36.000 Euro. Wenn Sie einen Baukredit aufnehmen möchten, ist es wichtig, sich vorab ausführlich zu informieren.

Optimieren Sie Ihre Finanzierung. Hilfreich ist das Lexikon der Baufinanzierung. Im Vorfeld der Berechnung sollten Sie Ihre individuellen Rahmenbedingungen festlegen:

- Ermitteln Sie die Höhe des maximal möglichen Eigenkapitalanteils
- Dauer der Zinsbindungsfrist, die Höhe und Art der Tilgung
- Durch den Einbau von Sondertilgungen schaffen Sie sich die Möglichkeit schneller und flexibler zu tilgen

Wechselkurse

geld | 02 Dezember, 2011 17:54

Eine Währung bezeichnet im Allgemeinen das gesamte Geldwesen mit ihrer Ordnung innerhalb eines Staates. Im Speziellen bezeichnet der Begriff die Form von Geld, die innerhalb eines Staates akzeptiert wird. Der Wechselkurs gibt den Wert der Währungen im Verhältnis zu anderen Währungen an. Insbesondere für Unternehmen, die international agieren ist dieser von großer Bedeutung. Der Wechselkurs ist für die Wettbewerbsfähigkeit eines Staates sehr entscheidend.

Der Wechselkurs ist nichts festes, er kann sich laufend ändern. Die Gründe für eine Wechselkursänderung sind vielfältig, sie werden aber in der Regel durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Auch kann der Wechselkurs durch Zentralbanken oder eine entsprechende Währungspolitik bewusst reguliert werden.

Die Folgen einer Wechselkursänderung können ebenfalls sehr vielfältig sein, so können zum Beispiel die Kaufkraft zwischen einem Handelspartner des einen gegenüber dem eines anderen Landes zu oder abnehmen. Das kann wiederrum Einfluss auf die Menge und den Preis der Güter des einkaufenden Landes haben usw. Mittel- oder längerfristige Folgen einer starken Wechselkursschwankung können zum Beispiel eine starke Inflation innerhalb einer Währungsregion sein.

Das spannende an Wechselkursen ist, dass diese zum Teil auch unser wirtschaftliches Wohlergehen bestimmen, der einzelne jedoch kaum Möglichkeiten hat in irgendeiner Weise Einfluss darauf zu nehmen. Darüber hinaus ist es interessant zu beobachten, wie sich die eigene Währung im Verhältnis zu anderen Währungen entwickelt, so sind Aufwertungen einer Währung auf dem Devisenmarkt oft Indikatoren für wirtschaftlichen Erfolg, während Abwertungen einer Währung auf negative Entwicklungen hindeuten können.


Betriebswirt - Job mit Zukunft

geld | 11 November, 2011 12:39

Betriebswirte arbeiten in Unternehmen oder auch Non-Profit-Organisationen im kaufmännischen Bereich, zum Beispiel als gehobener Sachbearbeiter oder Abteilungsleiter. Dabei kommt dem Betriebswirt meist eine selbstständige und anspruchvolle Aufgabe zu. Sein Gehalt liegt in der Regel deutlich über dem eines einfachen Sachbearbeiters mit dualer Ausbildung. Ein Betriebswirt / eine Betriebswirtin bringt je nach Spezialisierung fundierte Kenntnisse unter anderem in den Bereichen Steuern, Personal, Logistik, Finanzen oder Marketing mit. Meistens spricht er / sie auch gutes Businessenglisch, oft eine zweite Fremdsprache. Je nachdem, wo er im Studium seinen Schwerpunkt gesetzt hat, kann er / sie zum Beispiel im Vertrieb, in der Buchhaltung, im Controlling, im Marketing oder im Personalwesen eingesetzt werden.

Wer bereits eine Ausbildung absolviert hat, kann sich zwecks größerer Karrierechancen zum Betriebswirt weiterbilden. Hierbei gibt es Weiterbildungen, die einem Studium an einer Hochschule gleichen und mit Bachelor- oder später sogar Masterabschluss enden. Die Kurse finden hier im Fernstudium statt. Voraussetzung hierfür ist ein guter Internetanschluss und die Kraft, sich selbst zu motivieren. Da das Fernstudium neben der Arbeit sehr anstrengend ist, sollte man sich mit der Entscheidung Zeit lassen. Auch Kurse, die nicht mit einem Universitätsabschluss, sondern mit einem anderen anerkannten Abschluss enden, werden an Fernschulen angeboten. Wie beim Fernstudium sendet die Fernschule dem Studenten Material zu, das dieser bearbeiten muss.

Es werden in vielen Städten auch Abendstudiengänge in den Stunden nach einem Arbeitstag angeboten. Ob Fernschule, Fernhochschule, oder Abendstudium mit Präsenz: die Weiterbildung kann relativ teuer werden, weshalb es eine gute Idee ist, das Vorhaben mit dem Arbeitgeber abzustimmen, da dieser sich möglicherweise finanziell beteiligen könnte. Außerdem erfordert eine größere Weiterbildung neben der Arbeit / Familie eine hohes Maß an Belastbarkeit und Fleiß. Gute Fachkräfte werden von Unternehmen zur Zeit allerdings händeringend gesucht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich eine solche Weiterbildung im Bereich Betriebswirtschaft sehr lohnen kann und deshalb empfehlenswert ist.
 
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